PDF-Datei

Anforderungen an druckfähige PDF-Dateien

Das PDF-Format bietet vielfältige Möglichkeiten, die weit über den Offsetdruck hinausgehen. Damit eine PDF für den Druck geeignet ist, muss sie einige Voraussetzungen erfüllen. Wenn sie mit den falschen Einstellungen erstellt wird, besteht die Gefahr von zusätzlichem kostenpflichtigen Aufwand und von ärgerlichen Fehlern.

Deshalb wurde eine europäische Norm für den Druckbereich erarbeitet, die PDF/X-3, die folgende Einschränkungen für druckfähige PDF festschreibt:

1. PDF-Version 1.3 entsprechend Acrobat 4 (Abwesenheit von Transparenzen)
2. alle Schriften müssen vollständig eingebettet sein
3. Farbmanagement ist auszuschalten
4. Bildauflösung von 300 dpi
5. keine RGB-Farben, sondern CMYK und ggf. Sonderfarben (HKS und Pantone)

Voraussetzung für eine druckfähige PDF ist eine gute PostScript-Datei.
Nach Installation des kostenfrei von www.adobe.de herunterzuladenden Adobe-PS-Treibers und der DISTILLER.ppd wird eine Druckdatei mit Beschnittmarken und Extraformat (z.B.A4 extra) zentriert und i.d.R. composite erstellt. Beim Drucken der PostScriptdatei muss zentriert ausgegeben werden. Bitte denken Sie daran, den bis zum Seitenrand gehenden Objekten eine Beschnittzugabe von 2-3 mm hinzuzufügen.

Bitte nie den PDF-Writer benutzen und bis auf InDesign nicht aus den Anwendungsprogrammen heraus PDF exportieren, einige Exportfilter, u.a. die von CorelDraw, arbeiten nicht fehlerfrei.


Acrobat JobOptions - Voreinstellungen für den Acrobat Distiller ab Version 4.05

Voreinstellungen:
Einstellungen: Acrobat 4 kompatibel (PDF 1.3), binär, PDF optimiert, 1200 dpi Auflösung, alles andere abklicken
Bildkomprimierung: bei Farb- und Graustufenbildern bikubische Neuberechnung auf 300 dpi, automatische Komprimierung mit hoher Qualität und bei Schwarzweiß-Bitmap bikubische Neuberechnung auf 1200 dpi mit CCITT Group 4 Komprimierung, Text und Vektorgrafiken komprimieren
Schriften: alle Schriften einbetten, keine Untergruppen, keine Schriftersetzung!
Farbe: Farben nicht verändern, alle Optionen einschalten, außer:
Rastereinstellungen nicht beibehalten (bis auf sehr seltene Ausnahmen)
Erweitert: Prolog verwenden, Level 2 copypage-Semantik beibehalten, Farbverläufe zu weichen Nuancen konvertieren, DCS verarbeiten, nicht für EPS-Dateien Seitengröße ändern und Grafiken nicht zentrieren, EPS- und OPI-Kommentare nicht beibehalten, Dokumentinfo von DCS beibehalten.